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Der versagende Arbeitsgeber

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Der versagende Arbeitsgeber

Ein Mitarbeiter arbeitet seit 1980 als Servicespezialist bei einem Unternehmen, das auf optische Instrumente spezialisiert ist. Bis zu seiner Beurteilung von 2000 war sein Arbeitgeber wortwörtlich stets "sehr zufrieden" mit seinen Leistungen. Im Jahre 2001 gab sein Arbeitgeber ihm zu erkennen, dass er sich "über seine nahe Zukunft" orientieren sollte. Anschließend hat der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer über die Ambitionen desselben gesprochen. Daraufhin hat sein Arbeitgeber ihn mit einem Laufbahnberater in Kontakt gebracht. Auch hat er den Mitarbeiter gebeten, an einem "Personal Improvement Plan" mitzuwirken. Nach einem halben Jahr schlussfolgerte der Arbeitgeber, dass sich der Mitarbeiter ungenügend verbessert hätte.

Überraschenderweise überfällt sein Arbeitgeber ihn im Jahre 2003 mit der Kündigungsabsicht. Der Arbeitgeber deutet an, die hierfür geltenden Gründe noch formulieren zu müssen. Wenn der Arbeitnehmer sich erkundigt, stellt sich der Arbeitgeber auf den Standpunkt, die Parteien wären bereits seit etwa drei Jahren damit befasst, das Dienstverhältnis im Zusammenhang mit seinem

Funktionieren zu beenden. Daraufhin zieht der Mitarbeiter mich als seinen Rechtsanwalt heran. Der Arbeitgeber entscheidet sich trotz unserer inhaltlichen tatsächlichen und juristischen Beschwerden dennoch dazu, eine Auflösung des Arbeitsvertrags aufgrund eines vermeintlichen Leistungsmangels beim Amtsgericht zu beantragen.

Das Amtsgericht entscheidet völlig zu unseren Gunsten und weist den Auflösungsvertrag aufgrund unserer Gegenargumente kategorisch zurück. Es ist ebenfalls der Ansicht, dass sich aus keinem einzigen Beurteilungsbericht zeigt, dass der Arbeitgeber früher zu erkennen gegeben hat, dass der Mitarbeiter keine ausreichenden Leistungen dargeboten hat. Auch ist das Gericht damit einverstanden, dass die Kündigungsabsicht für den Mitarbeiter unerwartet gekommen ist, weil die Beschwerden über seine Leistungen nicht früher als zum Zeitpunkt der Kündigungsabsicht besprochen wurden. In welchen Punkten der Mitarbeiter ungenügend abschneiden würde, bleibt auch dem Amtsgericht schleierhaft. Das Gericht zeigt Verständnis für die Tatsache, dass der Mitarbeiter einen Rechtsanwalt beauftragt hat. Der "Personal Improvement Plan" wird vom Amtsgericht als eine leere Worthülse bezeichnet. Es übernimmt unsere Argumentation, dass dieser nur dazu diente, den Mitarbeiter für eine Kündigung einzuordnen und dass es daher ein unglaubwürdiger Plan ist. Der Mitarbeiter ist niemals beurlaubt worden und arbeitet bisher zu seiner Zufriedenheit noch immer bei demselben Arbeitgeber.

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