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Second opinion

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Second opinion: kostenlos und mit vervierfachtem Ergebnis

Der statutarische Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft, die mit einem großen bekannten niederländischen Bauunternehmen verbunden ist, ist über meine Website an mich herangetreten, und zwar mit der Bitte, ihm bei den Verhandlungen über seine Kündigung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sein Arbeitgeber wollte ihm den Laufpass geben, weil die Tochtergesellschaft nach wie vor rote Zahlen schrieb. Man warf meinem Mandanten vor, er wäre ungenügend in der Lage gewesen, eine Wende herbeizuführen. Für meinen Mandanten kam die Kündigungsabsicht jedoch unerwartet. Zuvor waren keine deutlichen Gespräche erfolgt, in denen die zu befolgende Richtung klar abgesteckt worden war. Außerdem hatte der Großgesellschafter bequemlichkeitshalber vergessen, dass mein Mandant auch zu Erfolgen beigetragen hat, dadurch, dass er unter anderem große Bauaufträge an Land gezogen und zur Zufriedenheit durchgeführt hat.

Mein Mandant hatte eine eigene Rechtshilfeversicherungsgesellschaft. Ich habe ihm dazu geraten, für eine zweite Meinung wieder an mich heranzutreten, wenn er die Qualität der Rechtshilfe anzweifeln würde. Die Policenbedingungen der Rechtshilfeversicherungsgesellschaften verpflichten nämlich dazu, die Rechtsanwaltkosten zu vergüten, wenn der Rechtsanwalt weitere Möglichkeiten sieht. Der betreffende Mandant war tatsächlich nicht mit der Beratung und Betreuung der Versicherungsgesellschaft zufrieden und ist zu mir zurückgekehrt. Die Versicherungsgesellschaft war der Ansicht, eine höhere Abfindung als 30.000 Euro wäre nicht erzielbar, was für meinen zweifelnden Mandanten unverdaulich war.

Ich habe dem Arbeitgeber vorgehalten, dass mein Mandant meiner Meinung nach niemals statutarischer Geschäftsführer gewesen sei. Die Formalitäten, mit denen ein Arbeitnehmer den Status eines statutarischen Geschäftsführers erhält, fehlten nämlich gänzlich. Es hatte niemals eine Gesellschafterversammlung gegeben - wie gesetzlich erforderlich - in der die Ernennung hätte stattfinden müssen. Der Arbeitnehmer, der nicht den Status eines statutarischen Geschäftsführers hat, genießt gesetzlichen Kündigungsschutz. Der Arbeitgeber hat daraufhin sicherheitshalber selbst die Initiative ergriffen und beim Amtsgericht eine Auflösung des Arbeitsvertrags beantragt, falls dieser tatsächlich doch noch existieren würde. Während der Gerichtsverhandlung haben wir doch noch zueinander gefunden. Mein Mandant erhielt 170.000 Euro, fast 150.000 Euro mehr als seine Rechtshilfeversicherungsgesellschaft für erzielbar hielt.

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