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Social Media

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Erschaffen Sie Chancen mit innovatorischen sozialen Medien, aber vermeiden Sie tunlichst rechtliche Abenteuer

Die Nutzung von Social Media wächst kräftig. Weltweit hat Twitter mittlerweile mehr als 106 Millionen eingetragene Nutzer und melden sich täglich mehr als 300.000 Menschen an. Dieses Medium zählt jetzt bereits über 19 Millionen Suchaufträge je Monat. Das Ende dieses Interesses ist noch nicht in Sicht.

Unser Rechtssystem wird nicht um diese neuen sozialen Medien umhin können. In einer niederländischen Strafsache weigerte sich das Gericht, die Presse mittels Twitter zu informieren. In Schweden und Großbritannien haben Gerichte die Vorladung von unauffindbaren Beklagten über Twitter erlaubt.

Strategische Wahl

Viele Unternehmen sehen mit Recht Wachstumschancen in der Nutzung der sozialen Medientechnologien. Auf LinkedIn wimmelt es nur so von Account-Managern und Personalvermittlern im Online-Netzwerk. Auf Twitter befinden sich immer mehr Wissensarbeiter, die ihre Informationen teilen. Viele Unternehmen werden früher oder später vor die strategische Wahl gestellt, in welcher Weise sie ihren Mitarbeitern angesichts deren Nutzung freie Hand lassen wollen. Denn Mitarbeiter über Social Media in den Netzwerken aktiv sein zu lassen, bietet attraktive Chancen, aber es gibt auch Fallstricke und Bedrohungen. Es ist überaus wichtig, diesbezüglich klare Abmachungen miteinander zu treffen.

So hat die Presseagentur Reuters für die Journalisten, mit denen sie zusammenarbeitet, einen umfassenden Verhaltenscode erstellt. Darin werden dieselben unter anderem gebeten, sich nicht unter einer falschen Identität auszuweisen und Quellen vor der Veröffentlichung zu verifizieren.

Als vor etwa zehn Jahren die Nutzung von E-Mail einen immer breiteren Einsatz fand, riet man Arbeitgebern bereits dazu, sicherheitshalber die Nutzung von Porno, Gewalt und diskriminierenden Äußerungen vorher zu verbieten. Diese Empfehlung gilt nach wie vor uneingeschränkt. Der erste Fall, in dem beleidigende Äußerungen über Twitter von einem Gericht verboten werden mussten, wurde bereits signalisiert.

Privatpost

Andererseits müssen Sie sich als Arbeitgeber über die Vorschriften zur Privatsphäre im Klaren sein, die vom Gremium für den persönlichen Datenschutz erstellt worden sind. Dieses Gremium rät Arbeitgebern dazu, im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Betriebsrat von vornherein festzustellen, inwieweit die Nutzung von Internet, E-Mail und dergleichen erlaubt ist. Diese Regeln sind auf zugängliche Weise zu veröffentlichen. Eine verbotene Nutzung von Online-Einrichtungen ist vorzugsweise softwaremäßig unmöglich zu machen. Berichterstattungen und Nutzungsstatistiken sind zu anonymisieren. Arbeitnehmern soll Einblick in ihre persönlichen Daten gewährt werden.

In einem neulich verkündeten Gerichtsspruch wurde ein Arbeitgeber zur Schadensersatzleistung verurteilt, nachdem er den Hotmail-Account einer Arbeitnehmerin gelesen hatte, was in einem Vertrauensbruch mündete. Obwohl sich der Arbeitgeber vor allem über die E-Mail-Korrespondenz geärgert hatte, die sich auf ihre Arbeit bezog, wurde ihm diese Verletzung vom Amtsgericht hoch angerechnet. Mit klar abgesteckten Regeln von vornherein über die Trennung zwischen Privat- und Arbeitsmails hätte dieser Vertrauensbruch vermieden werden können.

Unsere Empfehlung ist denn auch, dass Sie sich nicht daran hindern lassen, neue, innovatorische soziale Medien wie LinkedIn und Twitter für Ihre Unternehmensabläufe einzusetzen. Wohl empfiehlt es sich sehrstens, vorab klare, ausgeklügelte Vorschriften mit Ihrem Personal festzulegen, um Missverständnisse, Konflikte und Missbrauch zu vermeiden.

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