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Finanzberater haftbar fur Anlageverluste

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Mein Mandant hat über eine finanzielle Mittlerperson im Jahre 1996 einen persönlichen finanziellen Plan erstellen lassen. Dieser Plan lief darauf hinaus, dass diese Mittlerperson meinem Mandanten zu einer Anlagehypothek geraten hat. Dies bedeutet, dass für den Mehrwert der Wohnung ein zusätzliches Hypothekendarlehen gewährt werden würde und dass das erteilte Gelddarlehen völlig für die Aktienanlage verwendet werden würde. Aus den geschätzten Anlagerenditen würden die finanziellen Lasten der Wohnung größtenteils finanziert werden können.

 1999 ist diese Mittlerperson erneut an meinen Mandanten herangetreten, und zwar mit dem Ratschlag, "den Trick nochmals zu wiederholen". Er hat daraufhin seine Hypothek um € 230.000,- erhöht und hat dieses Geld wiederum in Aktien angelegt.

Kurz darauf stürzten die Aktienkurse. Das brachte meinem Mandanten einen Verlust von € 80.000,-. Was mein Mandant sich nicht vergegenwärtigt hatte, war die Tatsache, dass sein Portefeuille bei sinkenden Börsenkursen nicht nur weniger wert war, sondern zudem dass er dadurch seine monatlichen Lasten nicht mehr bewältigen könnte, weil dabei von einem Ausgleich wegen der anvisierten Anlagerendite (Hebelwirkung) ausgegangen worden war.

Im gegenseitigen Einvernehmen mit meinem Mandanten habe ich die finanzielle Mittlerperson vorgeladen. Selbstverständlich hat diese jede Form der Haftbarkeit abgestritten. Die Mittlerperson brachte hervor, sie habe meinen Mandanten diesbezüglich zur Genüge informiert, was aus allerhand Unterlagen hervorgehen würde. Der Gerichtshof hatte diesbezüglich in zweiter Instanz ein ganz anderes Urteil. Der Hof urteilte, die finanzielle Mittlerperson habe meinen Mandanten zu Unrecht nicht schriftlich auf die beträchtlichen finanziellen Risiken hingewiesen, die er einging, namentlich nicht im Hinblick auf die sogenannte Hebelwirkung. Der Hof übernahm unseren Standpunkt, dass die Mittlerperson zurechnungsfähig versäumt habe, die ihr obliegende gesetzliche Sorgfaltspflicht zu erfüllen. Die finanzielle Mittlerperson hatte meinem Mandanten daher sämtliche von ihm erlittenen Schäden zu vergüten.

Der Urteilsspruch wurde veröffentlicht und ist hier zu finden.

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